Freier.Geist.Im.Netz.Entfesselt


So wie Gesellschaft Regeln braucht, um zu sein, braucht Geist "Vorschriften", um zu existieren. Zugleich engen diese ihn aber auch ein. Da wir offensichtlich an die Grenzen unseres Denkens im Unternehmen angekommen sind, bedarf es einer Justierung unserer "Denkvorschriften".

Kein Hirn funktioniert, ohne dass Neuronen untereinander verschaltet sind. Kein Mensch kann leisten, ohne dass er mit Anderen kooperiert. Diese Verknüpfungen auf neuronaler bzw. sozialer Ebene erzeugen überhaupt erst Möglichkeiten, die es ohne sie nie gegeben hätte. Verknüpfungen sind somit die notwendige Voraussetzung für Möglichkeiten.

Möglichkeiten repräsentieren und erzeugen Freiheit. Zugleich stellen diese Vernetzungen bzw. Verknüpfungen aber auch eine Einengung dar; es entsteht Unfreiheit, der Handlungsspielraum wird kleiner. Verknüpfungen bzw. Vernetzung tragen damit einen Dualismus in sich, der sowohl Freiheit schenkt, sie aber auch nimmt.

Vordergründig klingt das wie ein Paradoxon.

Die steigende Komplexität unseres (Unternehmens) Alltags braucht ein Mehr an Kreativität. Mehr und mehr haben wir das Gefühl, ohnmächtig zu sein, die drängenden Fragen unseres Alltags nicht mehr hinreichend lösen zu können. Zunehmend fühlen wir uns eingeengt in einem Korsett aus Zwängen.

Es sieht also so aus, dass Geist und Kreativität eine neue Balance aus Spielregeln und Kreativität brauchen.

Zeit, um sich Gedanken über die Entfesselung des Geistes zu machen.

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